Die Tiefziehmaschine ist die komplexeste Verpackungsmaschine auf dem Markt. Sie formt die Verpackung in der Linie, befüllt, legt Vakuum oder MAP-Gas an, versiegelt und schneidet automatisch.
Die Arbeitsstationen einer Tiefziehmaschine
Eine Tiefziehmaschine arbeitet kontinuierlich über synchronisierte Sequenzstationen. Das Unterband rückt schrittweise vor, das Oberband wird erst in der letzten Siegelphase aufgebracht.
- 1. Unterbandabroller: kontinuierliche Zuführung
- 2. Heizstation: Folie auf 60–120 °C
- 3. Formstation: Druckluft oder Vakuum presst die Schalen
- 4. Füllstation: manuell oder automatisch
- 5. Schließstation: Oberband + Vakuum/MAP + Siegelung
- 6. Schneidstation: Messer trennt die Verpackungen
Produktivität und Formate
Kompakte Tiefziehmaschinen erreichen 8–15 Takte/min; Industriemaschinen 20–25 Takte/min.
Die Tiefziehmaschine eliminiert vorgeformte Schalen: Einsparung von 20–35 % bei großen Volumina.
- Kompakt: 8–15 Takte/min, Vorschub 200–300 mm
- Modular: 15–20 Takte/min, Vorschub 300–500 mm
- Industrie: 20–25 Takte/min, Vorschub 400–600 mm
Wann die Tiefziehmaschine die richtige Wahl ist
Gerechtfertigt ab 50.000–80.000 Verpackungen/Tag oder für mehrere Referenzen mit häufigen Wechseln. Darunter bietet der halbautomatische Tray Sealer einen schnelleren ROI.
- Große Volumina (> 50.000 Stück/Tag): Tiefziehmaschine obligatorisch
- Feuchte Produkte mit Flüssigkeiten: in-line Formung hygienischer
- Gemischte Linien Vakuum + MAP
- Mehrere Referenzen: austauschbare Werkzeuge in < 30 min
Rechtfertigen Ihre Volumina eine Tiefziehmaschine?
Wir berechnen gemeinsam den Break-even und vergleichen Tray Sealer vs. Tiefziehmaschine für Ihren spezifischen Fall.
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